Mein Name ist Felix Markmeier-Agnesens und ich bin 38 Jahre alt. Ich lebe in Beckum/Vellern und arbeite als Lehrer an einer Sekundarschule. Politisches und gesellschaftliches Engagement hat seit vielen Jahren eine große Bedeutung für mich.

Ich bin ein absoluter Familienmensch. Meine Frau und ich haben drei Kinder. Die Familie gibt mir Kraft und macht mich glücklich.

Die Familie meiner Frau lebt seit 1985 in Vellern. Ich bin gerne dorthin gezogen und fühle mich hier sehr wohl. Vellern ist ein historisch gewachsener Ort. Eine enge Dorfgemeinschaft und ein starkes Vereinsleben tragen wesentlich dazu bei, dass sich die Vellerner in ihrem Wohnort rundum wohl fühlen. Der historische Dorfkern ist das lebendige Zentrum Vellerns. Schon meine Frau ist in Vellern in den Kindergarten und zur Schule gegangen. Es ist uns sehr wichtig, dass auch unsere Kinder dies zukünftig können.

In meiner Freizeit gehe ich mit meiner Familie viel im Dorf spazieren oder wir erkunden die Umgebung mit dem Fahrrad.

Ich bin froh, dass ich mich vor Jahren dazu entschlossen habe, Mitglied in der ältesten Partei Deutschlands zu werden. Tradition verpflichtet. Wenn man sich meinen Lebenslauf anschaut, wird sehr schnell deutlich, dass ich ohne die sozialdemokratische Politik nicht da wäre, wo ich heute bin. Es wäre mir ohne den 2. Bildungsweg, sowie die Einführung des Elternunabhängigen Schülerbafögs nicht möglich gewesen, mein Abitur nachzuholen und im Anschluss daran zu studieren. Ich bin überzeugt davon, dass der Zugang zu guter Bildung der Schlüssel für ein lebenswertes Leben ist.

Während meiner Ausbildung als Konstruktionsmechaniker durfte ich schon in jungen Jahren erleben, was Arbeitskampf und Angst um den eigenen Arbeitsplatz bedeuten. Dies war für mich die Lebenserfahrung, die dazu geführt hat, dass ich mich nicht mehr mit dem bisher Erreichten zufriedengegeben habe. Gerade die Jahre als Konstruktionsmechaniker sind mir lieb und teuer, da ich viele Einblicke bekommen habe, wie das Leben als Arbeiter ist. Viele Ängste sind mir bekannt und geben mir die Chance, gewisse Ereignisse und Entscheidungen anders zu beurteilen. Auch die Zeit im Studium war für mich höchstinteressant, da ich eine ganz andere Welt kennen lernen durfte. Eine von Bildung geprägte Realität. Eine Realität gänzlich ohne Ängste, eine Zeit in der man nur für sich selbst verantwortlich ist.

Mein Referendariat an der Overbergschule in Ahlen und meine derzeitige Tätigkeit an der Sekundarschule in Beckum haben mir sehr deutlich gemacht, dass es auch im Münsterland Armut gibt und dass es zwingend notwendig ist, dass auch an diese Generation gedacht wird. Alle Kinder sollten uns gleich viel wert sein. Wenn man sich den Zustand unserer Schulen in NRW ansieht, bekommt man jedoch das Gefühl, dass dieser Chancengleichheit nicht immer Rechnung getragen wird.

Das möchte ich für Beckum erreichen:

Beste Bildung in Schulen: Schule als Lebensraum

Bildung ist der Schlüssel für ein gutes und selbstbestimmtes Leben! Wir fordern die Unterstützung der schulischen Arbeit durch Schulsozialarbeiter, umfassende Modernisierungen der Schulen, smarte Klassenzimmer und Räumlichkeiten, die dem Ganztagskonzept Rechnung tragen.

Starke Wirtschaft und Stadtgestaltung

Die Digitalisierung entfesselt das Arbeiten von Zeit und Ort. Damit unsere Stadt und unsere Wirtschaft nicht digital abgehängt werden, ist es notwendig, dass die digitale Infrastruktur maximal ausgebaut wird.

Beckum die Sport- und Freizeitstadt.

Wir wollen Beckum für alle Generationen freundlicher machen. Deshalb wollen wir u.a. die Sanierung der Spielplätze, die Aufwertung der Phönix zu einem wunderschönen Familienpark, die Stärkung des Freizeitschwerpunktes Tuttenbrock, die Errichtung einer Pumptrack-Anlage in Neubeckum und vieles mehr.